Archiv für September 2007

Geschichte der Ostsee

Freitag, 21. September 2007

Vor ungefähr 2000 Jahren wurde die Ostseeküste als solches in einer Chronik erwähnt. Schon in der damaligen Zeit wurden Handelswege entwickelt. Die am häufigsten exportierten Waren waren Felle und Pelze, welche hauptsächlich im römischen Reich zum Handeln gebracht wurde. Aus dem römischen Reich heraus wurden Güter aus Keramik, Wein und Öl importiert.
Mit der Zeit wurde die Ostsee einer der wichtigsten Handelswege Europas und so entstanden die Hansestädte entlang der Ostseeküste (Lübeck, Rostock, Danzig und andere).
Während des Dreißigjährigen Krieges gehörten noch viele Landteile der Ostsee zu Schweden.
Auch nach Ende des Ersten Weltkrieges waren die Ostseehäfen immer noch wichtige Orte. Während des Zweiten Weltkrieges gab es Kämpfe in der Ostsee zwischen den deutschen und sowjetischen Flotten. Auch der Kalte Krieg brachte zahlreiche Opfer mit sich, denn viele DDR-Bürger versuchten über die Ostsee zu flüchten. 1/5 davon überlebten und erreichten ihr Ziel.
Heute ist die Ostseeküste eine der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands. Hauptsächlich sind die Küsten in den Sommermonaten bevölkert und belebt, denn die meisten Touristen suchen Sonne, Strand und Meer für Ihren Erholungsurlaub. Jedoch ist auch der Kulturtourismus in der Region sehr ausgeprägt.
Rügen, die größte deutsche Insel hat ca. 71.000 Einwohnern (Landkreis Rügen,
zu dem neben der Hauptinsel auch einige kleinere umliegende Inseln gehören),
eine Fläche von 926 km² und ist an seiner längsten Stelle 52 km lang. Die
Insel ist über einen Damm mit dem 2 km entfernten Festland verbunden und ist
bei Touristen aufgrund seiner Sandstrände, einiger natürlicher
Sehenswürdigkeiten (wie den berühmten Kreidefelsen und den
Naturschutzgebieten) und den zahlreichen Strandbädern z.B. Sellin sehr beliebt.