Rollstuhlurlaub am Weissenhäuser Strand

13. Januar 2011

Für einen erholsamen Urlaub mit Sonne, Strand und kühlem Nass, mit der Familie oder dem Partner, ist die Ostsee genau das richtige. Doch was wenn man durch eine körperliche Einschränkung gezwungen ist im Rollstuhl zu sitzen? Auch für Menschen mit Behinderung bieten sich Möglichkeiten, einen schönen und unkomplizierten Urlaub zu verbringen. Speziell für Rollstuhlfahrer gibt es am Weissenhäuser Strand bestimmte Anlagen und Ferienparks, die eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten bereithalten. Je nach Vorliebe stehen den Besuchern hier Ferienhäuser, Pensionen, Hotels oder Penthäuser zur Auswahl, um den Rollstuhlurlaub am Weissenburger Strand individuell verbringen zu können. Für die Gestaltung der Freizeit gibt es neben sportlichen Aktivitäten auch viele Wellness- und Entspannungsmöglichkeiten.

Rollstuhlurlaub am Weissenhäuser Strand kann man das ganze Jahr über machen. Die Barrierefreiheit in vielen Aufenthaltsorten ist sehr angenehm für die Fortbewegung als Rollstuhlfahrer. Die zu mietenden Apartments verfügen über eine angemessene Größe, um sich mit dem Rollstuhl frei bewegen zu können. Sie sind mit erhöhten Toilettensitzen, unterfahrbaren Waschbecken und einer hindernisfrei erreichbaren Dusche ausgestattet. Zur behindertengerechten Einrichtung im Bad gehören auch einige Haltegriffe. Die Apartments liegen ebenerdig und der Strand ist über eine Deichpromenade gut erreichbar. Ganz vereinzelt sind auch Matten für gutes Befahren mit dem Rollstuhl am Strand ausgelegt, doch das ist eher eine Glückssache.

Auch eine Unterkunft in einem behindertengerechten Hotel ist bei einem Rollstuhlurlaub am Weissenhäuser Strand möglich. Hebelifte und ein rollstuhlfreundliches WCs sind Teil der Ausstattung. Man kann aus mehreren Restaurants mit direktem Strandblick wählen, die in den meisten Fällen ebenfalls über behindertengerechte Toiletten verfügen.

In den Ferienanlagen am Weissenhäuser Strand sind auch Leihrollstühle, Personenlifter oder Toilettenrollstühle erhältlich, die man vor dem Beginn der Reise zubuchen muss.

Für Ausflüge ist an der Ostsee allerdings ein Auto empfehlenswert, denn die dort fahrenden Busse verfügen nicht über Rampen für Rollstuhlfahrer. Es gibt mehrere Möglichkeiten für Ausflugsziele, die mehr oder weniger behindertengerecht ausgestattet sind. Hier sollte man sich vorher informieren, um sich auch wirklich sicher zu sein.

Rostock

14. Dezember 2010

Rostock ist eine Hansestadt und liegt an der Ostseeküste. Sie ist mit etwa 200 000 Einwohnern gleichzeitig auch die größte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und wird von dem Flüsschen Warnow durchflossen, das sich zum Meer hin allerdings beträchtlich ausweitet und vom Stadtzentrum bis zu seiner Mündung schiffbar ist. Dort wird die Warnow Breitling genannt. Hier befindet sich auch der Seehafen von Rostock und der Fährhafen von Warnemünde.

Das Westufer der Warnow und die südöstlichen Stadtteile Rostocks sind sehr dicht besiedelt. Im nordöstlichen Stadtgebiet finden sich ländliche Strukturen und der sehr große Küstenwald, genannt Rostocker Heide.

Die Hanse war vom 12. bis zum 17. Jahrhundert eine Vereinigung nieder- und norddeutscher Kaufleute. Neben Städten wie Lübeck, Köln, Braunschweig, Danzig, Magdeburg, Lüneburg, Stettin, Halberstadt, Reval, Krakau, Visby, Hamburg und Bremen war auch Rostock Mitglied der Hanse. Im Dreizigjährigen Krieg, während dessen die Hanse zerbrach, war die Stadt ständig wechselnden Herrschaften ausgesetzt und es kam häufig zu Plünderungen durch die Besatzer.

In den 20 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts siedelte sich mit den Werken Heinkel und Arado der Flugzeugbau in Rostock an. Dies war dann allerdings auch einer der Gründe, weshalb die Stadt während des 2. Weltkrieges heftig bombardiert wurde. Die Hälfte aller Wohnhäuser wurden während der Luftangriffe zerstört oder beschädigt und mehr als 100 000 Menschen flohen aus Rostock.

Nach dem Kriege erlebte die Stadt zu Zeiten der DDR einen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Hochseehafen wurde ausgebaut und mit der Neptunwerft entstand hier ein Zentrum des Schiffbaus.
Die Häfen und der Schiffbau sind auch noch heute tragende Säulen der wirtschaftlichen Infrastruktur. Rostock war und ist eine Universitätsstadt und die Universität Rostock ist zur Zeit der größte Arbeitgeber in der Stadt. Eine wichtige Rolle spielt der Tourismus. Neben den Stränden von Warnemünde sind auch andere touristische Hochburgen wie die Inseln Rügen, Usedom oder Hiddensee unweit von Rostock gelegen.